Boote

Das neue schwedische RIB im Wert von 166.000 £ ist ein Biest auf See

Dieses neue RIB aus Schweden mit Petestep-Rumpf und zügelloser Innenbordleistung hat Goldfish im Visier. Der stellvertretende MBY-Redakteur Jack Haines reist nach Poole, um das Fugu 29 auf Herz und Nieren zu prüfen…

Fugu (Substantiv): ein Kugelfisch, der als japanische Delikatesse gegessen wird, nachdem einige hochgiftige Teile entfernt wurden. Warum sollte sich ein schwedischer RIB-Hersteller nach einem japanischen Giftkugelfisch benennen?

Das kann daran liegen, dass er sich wie sein stacheliger Wassernamensvetter dank optional integriertem Schlauchkompressor automatisch aufbläst oder einfach daran, dass man diesen Namen nicht so schnell vergisst.

So oder so macht die fliegende Fugu 29 an unserem Treffpunkt in Salterns Marina an einem stürmischen Herbsttag einen düsteren ersten Eindruck.

Angesichts seiner Schwarz-auf-Schwarz-auf-Schwarz-Farbgebung und seines niedrigen, raketenähnlichen Profils könnte man annehmen, dass es aus der SBS-Basis ein paar Meilen vor dem Hafen geschlüpft war.

Sie können weiße Röhren verwenden, wenn Sie möchten, aber das war es auch schon, wenn es um die Farbauswahl geht. Was sofort klar ist, ist, dass dies keine von Schläuchen gesäumte schwimmende Terrasse ist, die nur dazu gedacht ist, an einem Sommertag zum Strand zu gehen und zu faulenzen.

Das Cockpit wird von vier stoßdämpfenden Ullman Bulldog-Sitzen mit ausfahrbaren Fußpedalen dominiert, damit die Passagiere die Stützposition vollständig einnehmen können.

Es ist so spärlich und konzentriert wie ein Rennboot mit einem gewissen Komfort, wie einem kurzen Sonnenpolster hinten und einem sehr einfachen geformten Tisch.

Die „Kabine“ ist ein schwarzes Loch aus freiliegenden Zierleisten und dünn gepolsterten Sitzgelegenheiten mit einer symbolischen V-Koje, die Sie unbedingt für mehr als zum Schutz vor dem Regen nutzen müssen.

Es gibt die Möglichkeit, hier unten eine Toilette zu haben, was nützlich wäre, aber unser Testboot für 166.000 £ hatte sie nicht eingebaut.

Man gelangt zum Vordeck, indem man sich am Steuerstand vorbeiquetscht und auf den Röhren geht, wo sich eine flache Sitzstange direkt vor der Windschutzscheibe befindet, was nur wirklich nützlich ist, wenn das Boot steht oder sich mit Verdrängungsgeschwindigkeit bewegt.

Wenn der Anker am Heckspiegel montiert ist, wird der Platz im Bug, der normalerweise der Ankerkasten wäre, als Stauraum genutzt, der groß genug ist, um Fender, Leinen und Abdeckungen zu schlucken.

Ich bin sicher, Sie verstehen das Bild, aber wenn man sich auf den Mangel an Komfort der Fugu einlässt, verfehlt man den Sinn dessen, wofür diese Maschine entwickelt wurde.


Salterns mit Sitz in Poole ist der exklusive britische Distributor für den neuen schwedischen RIB-Hersteller Fugu Powerboats. Diese neue Marke hofft, mit ihrem Angebot an schnellen, kraftstoffsparenden RIBs mit Innenborder dem Trend für Außenbordboote entgegenzuwirken.

Interessanterweise verfügt es auch über einen weich fahrenden Petestep-Rumpf, wie er bei der neuen X-Yachts X-Power 33 zu sehen ist.

Diese Kombination bietet alle üblichen Vorteile der Dieseleffizienz und der schnellen Kraftstoffverfügbarkeit, bietet aber auch eine atemberaubende Leistung. Die angegebene Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 Knoten, während sie bei 40 Knoten weniger als 1 Liter pro Seemeile verbrennen soll.

Um Jacks vollständige Rezension des Fugu 29 zu lesen, holen Sie sich die Februar-Ausgabe von MBY, die jetzt erscheint.

Fugu 29-Spezifikation

LOA: 30 Fuß 0 Zoll (9,16 m)
Strahl: 2,76 m (9 Fuß 0 Zoll)
Entwurf: 1,8 Fuß (0,55 m)
Verschiebung: 2,8 Tonnen (beladen)
Kraftstoffkapazität: 350 Liter
Wasserkapazität: N / A
Testmotor: Single Mercury 370 PS Diesel
Höchstgeschwindigkeit im Test: 51 Knoten
Motoroptionen: Single 350-430 PS Mercruiser V8
Reisegeschwindigkeit: 20 Knoten
Fahrbereich: 338 nm
Kraftstoffverbrauch: 20,7 lph bei 25 Knoten
RCD-Kategorie: B für 8 Personen
Designer: Fugu
Startpreis: £140.851 (inkl. MwSt.)
Preis wie getestet: £166.000 (inkl. MwSt.)

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